die Bewohner der Lutherhauses führen das krippenspiel auf


Wir in den Samariteranstalten unterstützen Kinder, Jugendliche, Erwachsene und alte Menschen, insbesondere Menschen mit Behinderung, darin, frei und selbstbestimmt ihre unveräußerliche menschliche Würde lebendig gestalten zu können.

In der mehr als 125-jährigen Geschichte haben wir Aufgaben entwickelt, die in folgenden Einrichtungen stattfinden: 

• Evangelische Kindertagesstätte
• Berufliche Schulen für Sozialwesen
• Wohnstätten für Kinder und Jugendliche mit Behinderung
• Schulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt
   „geistige Entwicklung“

• Wohnstätten für erwachsene Menschen mit Behinderung
• Ambulante Hilfen für Menschen im Autismus-Spektrum-Störung
• Werkstatt für behinderte Menschen
• Altenpflege-Wohnheim

Wir sind davon überzeugt, dass jeder Mensch „ein guter Gedanke Gottes“ ist; jedoch nicht jeder Mensch in der Lage ist, eigenständig seinen individuellen Alltag zu gestalten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Samariteranstalten geben in den genannten Einrichtungen die erforderliche Unterstützung.

Wir orientieren uns in unserem Denken und Handeln an drei Bezugspunkten:
• Christlicher Glaube
• Fachliche Maßstäbe
• Wirtschaftliche Verantwortung


Christlicher Glaube leitet unsere Wertvorstellungen.
Aus biblischen Wurzeln klären wir, was gut ist (Mi 6,8) und wem das Gute wie zukommen soll (Lk 10; Math 25,31ff). Für uns ist auslegungsbedürftig, wie Zuspruch und Anspruch christlichen Glaubens im Alltag der Samariteranstalten zu gestalten sind. Der Arbeitsalltag ist geprägt von funktionalen Aufgaben und spirituellen Angeboten. Klienten erwarten Assistenz und persönliche Zuwendung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen wahrgenommen und unterstützt werden. Die Organisation erfordert Strukturen und Abläufe. Diese unterschiedlichen Größen sind immer wieder in eine ausgeglichene Balance zu bringen. „Die Übung der Barmherzigkeit“ wird durch Arbeit verwirklicht, gleichgültig, ob es sich um soziale, technische oder administrative Arbeit handelt.


Fachliche Maßstäbe bestimmen den Inhalt der Arbeit.
Solche Maßstäbe werden durch wissenschaftliche Reflexion, Fort- und Weiterbildung ständig weiter entwickelt und zeigen sich in neuen Angeboten und integrierten Maßnahmen. Informationen und Erfahrungen der unterschiedlichen Arbeitsfelder werden am Menschen orientiert zusammengeführt – die ganzheitliche Förderung und Betreuung jedes Individuums mit seinen Wünschen, Gewohnheiten und Ressourcen ist unser Schwerpunkt.


Wirtschaftliche Verantwortung hält uns dazu an, Mitarbeitende zu fördern, Strukturen und Abläufe effizient und effektiv zu organisieren, die Infrastruktur zu pflegen und die wirtschaftliche Realität zu beachten. Wachstum des Unternehmens ist kein eigenständiges Ziel, kann aber durchaus Mittel zur Zweckbestimmung sein. Sinnvolle Kooperationen, zuerst mit diakonischen Partnern, jedoch nicht auf diese begrenzt, kann unsere Auftragserfüllung unterstützen.

Alle Mitarbeitenden, unabhängig der besonderen Verantwortung des Kuratoriums und des Vorstandes, übernehmen die Verantwortung, diese Leitlinien zu verwirklichen. Grundsätzlich ist unser Leitbildprozess nicht abgeschlossen, sondern wird gemeinsam überprüft.

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